Wer wir bei Ziedolaiscozry sind
-
Erste praktische Experimente
Der Ausgangspunkt war eine einfache Beobachtung im eigenen Büroalltag: ständige Unterbrechungen, volle Postfächer, aber wenig wirklich konzentrierte Arbeit. Aus dieser Erfahrung entstand der Wunsch, Aufmerksamkeitsmanagement nicht nur theoretisch zu verstehen, sondern praktisch anwendbar zu machen und mit anderen zu teilen.
-
Austausch mit Fachleuten
In Gesprächen mit Fachkräften aus verschiedenen Branchen zeigte sich, dass viele ähnliche Muster erleben: Stress durch Fragmentierung, Müdigkeit durch Multitasking, Unsicherheit im Umgang mit digitalen Reizen. Daraus entwickelte unser Team erste strukturierte Formate, um Aufmerksamkeit gezielt zu beobachten und zu steuern. -
Entwicklung eigener Methodik
Auf Basis zahlreicher Rückmeldungen entstand eine klare Methodik mit einfachen Schritten: Belastungen erfassen, Aufmerksamkeitsfenster erkennen, Umgebungen anpassen, Routinen testen. Diese Struktur bildet bis heute das Fundament unserer Arbeit mit Einzelpersonen und Teams in unterschiedlichen Organisationen.
-
Fortlaufende Weiterentwicklung
Aktuell verbindet unser Team psychologische Erkenntnisse, Arbeitsforschung und digitale Hygiene zu einem praxisnahen Ansatz, der laufend überprüft und weiterentwickelt wird. So bleibt unser Verständnis von Aufmerksamkeit aktuell und anschlussfähig an die realen Bedingungen moderner Arbeitswelten.
Unser Weg zum Aufmerksamkeitsmanagement
Systematische Selbstbeobachtung startet
Am Anfang stand die nüchterne Feststellung, dass viele gut ausgebildete Menschen trotz Motivation Schwierigkeiten haben, längere Zeit bei einer Aufgabe zu bleiben. Unser Team begann, eigene Arbeitsweisen zu protokollieren, Unterbrechungen zu zählen und deren Wirkung auf Konzentration zu dokumentieren. Aus diesen Aufzeichnungen entstand ein erstes Verständnis dafür, wie stark Kontext, Geräuschpegel, digitale Nachrichten und innere Erwartungen die verfügbare Aufmerksamkeit beeinflussen. Parallel dazu wurden Gespräche mit Kolleginnen und Kollegen geführt, um Muster zu erkennen, die über einzelne Arbeitsplätze hinausgehen.
Vergleichstabellen für Alltagssituationen
Auf Basis dieser Beobachtungen entwickelte unser Team strukturierte Gespräche mit Beschäftigten in unterschiedlichen Organisationen. Dabei wurden einfache Vergleichstabellen eingesetzt, um typische Störquellen, Tageszeiten mit hoher Konzentration und individuelle Strategien nebeneinander zu legen. Die Ergebnisse zeigten, dass viele Menschen zwar Techniken kennen, aber selten ein klares Bild ihrer eigenen Aufmerksamkeitskurve haben. Dieses Wissen führte zu einem Ansatz, der weniger auf Disziplin und mehr auf realistische Rahmenbedingungen setzt.
Entwicklung des Dreischritt-Fokusrahmens
Im nächsten Schritt kombinierte unser Team Erkenntnisse aus Psychologie, Arbeitswissenschaft und digitaler Ergonomie. Daraus entstand eine interne Methodik mit dem Arbeitstitel Dreischritt-Fokusrahmen: zunächst Belastungen erfassen, dann Aufmerksamkeitsfenster kartieren, anschließend konkrete Vereinbarungen zu Umgebung, Kommunikation und Pausen treffen. Dieser Rahmen wurde in unterschiedlichen Teams erprobt und laufend angepasst. Besonders wichtig war dabei, Grenzen zu respektieren und individuelle gesundheitliche Aspekte zu berücksichtigen.
Etablierter, reflektierter Ansatz
Heute arbeitet unser Team mit Menschen und Organisationen, die ihre Aufmerksamkeit bewusster einsetzen möchten, ohne sich an idealisierte Bilder von Produktivität zu binden. Die Methodik wird regelmäßig anhand aktueller Forschung und praktischer Rückmeldungen überarbeitet. Jede Zusammenarbeit beginnt mit einer klaren Klärung von Zielen, Möglichkeiten und Grenzen. Ergebnisse werden nicht versprochen, sondern transparent dokumentiert und gemeinsam eingeordnet. So entsteht ein Prozess, der sowohl die Leistungsfähigkeit als auch die Belastbarkeit langfristig im Blick behält.
Werte in unserer Arbeit
Respekt vor Grenzen
Wir arbeiten mit Menschen, nicht mit idealisierten Rollenbildern. Deshalb achten wir auf persönliche Grenzen, gesundheitliche Hinweise und vorhandene Verpflichtungen. Methoden werden so angepasst, dass sie im jeweiligen Alltag realistisch umsetzbar bleiben. Wenn etwas nicht passt, wird es nicht durchgesetzt, sondern gemeinsam überarbeitet. Ergebnisse können sich unterscheiden, und diese Unterschiede werden offen benannt. So entsteht ein Rahmen, in dem Aufmerksamkeit nicht ausgebeutet, sondern bewusst gestaltet wird.
Evidenz vor Annahmen
Unser Ansatz verbindet praktische Erfahrung mit Erkenntnissen aus Forschung und moderner Arbeitsgestaltung. Wir bevorzugen einfache, überprüfbare Schritte statt spektakulärer Versprechen. Hypothesen werden getestet, nicht behauptet. Vergleichstabellen, Protokolle und Rückmeldungen helfen, Veränderungen sichtbar zu machen. Wo Daten fehlen, kennzeichnen wir Annahmen klar. So bleibt Aufmerksamkeitsmanagement nachvollziehbar, auch wenn der Alltag komplex und unvorhersehbar bleibt.
Nachhaltige Veränderung
Aufmerksamkeit lässt sich nicht einmalig ordnen und dann vergessen. Deshalb denken wir in kleinen, wiederholbaren Anpassungen statt in radikalen Umbrüchen. Routinen werden so gestaltet, dass sie auch an anstrengenden Tagen tragfähig bleiben. Pausen, Erholung und flexible Phasen gehören ausdrücklich dazu. Wir betrachten jede Veränderung als vorläufig und laden dazu ein, sie nach einiger Zeit erneut zu prüfen. So können Menschen langfristig mit ihren Kräften haushalten.
Fachliche Schwerpunkte
Psychologie
Arbeitswelt
Neurofokus
Moderation
Prozessdesign
Datenschutz
Das Team hinter unseren Aufmerksamkeitsformaten
Laura König, Lead für Aufmerksamkeitsprozesse
Entwickelt Rahmen, mit denen Kundinnen und Kunden ihre Aufmerksamkeit systematisch beobachten, strukturieren und im Alltag realistischer steuern.
Miriam Scholz, Leitung Analyse und Evaluation
Übersetzt Rückmeldungen und Daten in klare Vergleichsübersichten, damit Veränderungen sichtbar, nachvollziehbar und ruhig besprechbar werden.
Jonas Weber, Spezialist für digitale Arbeitsumgebungen
Untersucht Benachrichtigungen, Tools und Abläufe und hilft, digitale Reize so zu ordnen, dass konzentrierte Zeitfenster überhaupt entstehen können.